Vor kurzem wurde Version 4.7 von WordPress veröffentlicht (wir berichteten). Uns erreichen seit dem vermehrt Meldungen, dass es bei der Durchführung des Updates zu einem Serverfehler kommt. Das Backend ist danach nicht mehr erreichbar. Tatsächlich konnten auch wir den Fehler bei einem unserer Kundenprojekte feststellen. Es gibt allerdings eine Lösung für das Problem, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Die Plugins sind schuld

Jeder WordPress Benutzer weiß, dass man auf bestimmte Plugins nicht verzichten kann. Hat man die nützlichen Helfer einmal installiert, muss man diese auch ständig auf dem neuesten Stand halten, damit diese zum Core-System und zu anderen Plugins kompatibel bleiben. Wenn man viele WordPress-Installationen verwalten muss, passiert es jedoch häufiger, dass nicht immer gleich alle Updates installiert werden, sobald sie verfügbar sind. Wenn dann WordPress aktualisiert wird, ohne vorher alle Plugins auf den neusten Stand zu bringen, kann es so zu kritischen Fehlern kommen. Oft gibt es auch keine Möglichkeit mehr, auf das Backend zuzugreifen, wie auch im aktuellen Beispiel. Sie gehen also auf Nummer Sicher, wenn Sie vor einem WordPress-Update zunächst alle Plugins aktualisieren.

Die Lösung: WordPress Plugins deaktivieren

Wie im vorherigen Absatz bereits geschildert, gibt es keine Möglichkeit, die Plugins über das Backend zu deaktivieren, wenn der Fehler erst einmal auftritt. Man muss somit zu drastischeren Mitteln greifen und WordPress vorgaukeln, dass diese Plugins nicht mehr existieren. Um die Plugins dabei nicht zu löschen, reicht es aus, den Plugin-Ordner umzubenennen. Wie Sie das machen, entnehmen Sie der folgenden Anleitung:

  1. Loggen Sie sich mit einem FTP-Programm auf Ihrem Webserver ein.
  2. Navigieren Sie zu Ihrem WordPress-Verzeichnis und suchen Sie dort den Ordner „wp-content“.
  3. Darin finden Sie das Verzeichnis „plugins“. Dieses benennen Sie nun um, z.B. zu „_plugins“.
  4. Öffnen Sie nun das Backend Ihrer WordPress-Installation. Es erscheint ein Hinweis, der Ihnen mitteilt, dass ein Paar Datenbankaktualisierungen durchgeführt werden müssen.
  5. Führen Sie diese Aktualisieren durch.
  6. Wechseln Sie nun wieder zu Ihrem FTP-Programm und benennen Sie den Ordner, den Sie zuvor umbenannt haben, wieder zu „plugins“ um.

Das Backend sollte nun wieder wie gewohnt funktionieren. Sie sollten nun als erstes alle Plugins aktualisieren, sodass diese auf dem neusten Stand sind und auch in Zukunft keine Probleme verursachen. Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Lösung des Problems.

Lesen Sie auch:

Magento – Keine Blöcke nach Update auf Versi... Nach dem Magento Update auf Version 1.9.2.3 oder die Installation des Security Patches SUPEE-7405, kann es passieren, dass bestimmte Blöcke in Ihren Shop Templates nicht mehr angezeigt werden. Dies ist jedoch kein Bug, sondern ein neues Sicherheitsfe...
Contao 3.3 veröffentlicht – was ist neu? Gestern wurde Version 3.3 des Contao CMS veröffentlicht. Über 120 Tickets und Pull Requests wurden während der viermonatigen Entwicklung abgearbeitet. Darauf folgte noch eine Testphase des Contao 3.3 von zwei Monate. Die Liste an Änderungen für Vers...
PayPal nach Magento Update nicht mehr auswählbar Falls Sie kürzlich Ihren Magento Shop auf eine aktuelle Version geupdated haben und nun die Zahlungsart PayPal im Checkout nicht mehr funktioniert, haben wir hier die Lösung für Sie. Wir zeigen Ihnen, welche Änderungen Sie in der Administrationsoberf...
Gelöst: Facebook und Twitter Autor automatisch in ... WordPress Logo (Bild: WordPress Logo/ Phil Oakley - CC-BY-SA 2.0) Facebook und Twitter bieten verschiedene Services an, um die eigene Website und deren Inhalte erfolgreicher in deren sozialen Netzwerken zu platzieren. Dazu gehören unter anderem die ...